Karneval mit „heiler Haut“ überstehen

Foto: © Dieter Schütz/PIXELIO

(wh) Sich einmal im Jahr in eine ganz andere Person zu verwandeln und sich phantasievoll zu verkleiden, das macht Groß und Klein, Jung und Alt, großen Spaß. Schön wie eine Prinzessin, mutig wie ein Pirat, böse wie eine Hexe, oder grün wie Kermit, so stellen sich viele ihren närrischen Auftritt vor. Aber Vorsicht, warnt die Verbraucherzentrale NRW, denn in Schminke und den karnevalistischen Textilien sind oft chemische Substanzen enthalten, die Gift für den Körper, und vor allen Dingen für die Haut sein können. Vielfach handelt es sich bei den Produkten um billigste Importware aus Fernost, die nicht unseren europäischen Standards entspricht. Bei Kleidern, Hüten und Perücken wird häufig mit sehr bedenklichen Farbstoffen hantiert, die Allergien, wenn nicht noch Schlimmeres, auslösen. Tragen Sie deshalb bitte diese Utensilien nicht über längere Zeit auf der blanken Haut. Eine Schutzhülle würden dabei T-Shirts und Leggins bieten, die man drunterziehen kann. Wenn sich ein Jecke entschließt, als Batman, Zombie oder sonstiges Horrorgeschöpf zu gehen, und dazu eine Gummi- oder Plastikmaske tragen muss, dann sollte er schon im Laden bei der Anschaffung prüfen, ob das Material stark nach Chemikalien riecht, ein Effekt, der sich beim Tragen durch Schwitzen und Einatmen noch wesentlich verstärkt. Hoffnungsträger. Unbedingt einige Tage lang auslüften lassen, zwischendurch immer mal absetzen, und  nach der Festivität gründlich Gesicht und Hände waschen. Mehr zum Thema Schadstoffe in Kostümen und Schminke  erfahren Sie in der Verbraucherzentrale NRW in der Alleestraße. 

Die digitale Ausgabe

Ab sofort können Sie unser Anzeigenblatt auch online durchblättern! Klicken Sie einfach auf das obere Bild, um nach Herzenslust zu schmökern. Eine Zoomfunktion ermöglicht das Lesen am Bildschirm, Sie können die Ausgabe aber auch ausdrucken oder als PDF herunterladen. Viel Spaß!